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Künstler

       

        

        

        

        

Juan Dominguez Fernandez und
Tension Co (Miriam Blanch + Jose M. Perez Flor)

Video-Soundinstallation
B e r l i n    und    S p a n i e n
Das künstlerische Repertoire von Juan Dominguez umfasst Live-Cinema, audiovisuelle Performance und experimentelle Kurzfilme. Editiert und digital bearbeitet löst er das Bildmaterial aus seiner Wirklichkeit und zieht den Betrachter in den Bann einer repetiven Abstraktion. Der Blick auf die direkte Umgebung spielt eine zentrale Rolle. So entstand SCHNEE aus Aufnahmen von der Hasenheide in Berlin, RAICES aus der Betrachtung eines Baumes im Garten des Künstlers in Sevilla.

Dieter Finke
      
Skulptur, Malerei       B e r l i n      N e w  York
Die Natur sieht Dieter Finke als Inspirationsquelle. In seinen Werken gilt das Interesse nicht der bloßen Abbildung, sondern der Formulierung einer Idee, in der er mit Rhythmus, Bewegung und Tektonik spielt. Die Adler, Tiger und Eulen wirken trotz ihrer formalen Reduziertheit dramatisch und expressiv. Der Bildhauer selbst versteht seine Tierskulpturen als Wanderer zwischen den Welten. In ihrer Eindringlichkeit bringen sie zum Ausdruck, wo sich der Mensch befindet: Im Spannungsfeld zwischen Natur und Urbanität, zwischen Technik und Spiritualität.       

Florian Fischer
Fotografie         B e r l i n 
Für die Fotostrecke „Das Blaue vom Himmel“ verbrachte der freie Fotograf Florian Fischer eine Woche im synthetischen Paradies, bei 26 °C, unter Palmen und Stahlhimmel, begleitet von Vogelgezwitscher aus getarnten Lautsprechern. Tropical Island als Kopie der Südsee in Brandenburg, als Beispiel einer reproduzierten Welt. Als Projektionsfläche für die menschliche Sehnsucht nach dem Paradies.
  
Matthias Fitz
Installation       B e r l i n
Matthias Fitz beschäftigt sich mit interaktiven Installationen, Video und Fotografie. In seinen Experimenten mit elektronischen und kybernetischen Systemen verlässt der Betrachter seine passive Rolle: Er setzt durch seine Handlung einen elektronischen Kreislauf aus Licht, Klang und Bild in Gang. Damit begibt er sich in eine Art Wahrnehmungsexperiment, in dem die eigene Wirklichkeit zu einer subjektiven Idee
werden kann.   

 
Béla Pablo Janssen        
Fotografie,  Zeichnungen, Objekte       K ö l n
2001 begann der freie Künstler in Köln eine kleine Anzahl von Schnecken, welche sich an, auf und um schon bestehende Graffitos schleimten, zu sprühen. In der Provence entwickelte er durch das Fehlen besprühter Stadtwände eine neue Art des Taggings: Er sammelte leere Schneckenhäuser, stach ein Loch in sie hinein, stülpte sie über Äste, Sträucher und Gemüse und markierte dadurch seine Bewegung durch den Naturraum.      

Magnus Muhr      
Fotografie           S c h w e d e n
Der Mensch wird ausgetauscht, die Insekten erobern die Welt. Die Mutation des Menschen zur Fliege-Mensch-Hybride ist Stoff zahlreicher Filme und Erzählungen. Magnus Muhr setzt dieses Motiv auf humorvolle Art und Weise um: In einer Art Fliegencomic kann man die Insekten in alltäglichen Szenerien beobachten. Tote Fliegen, ergänzt durch Bleistiftzeichnungen, erobern menschliche Räume und Tätigkeiten. Muhr: “I collect the flies from all over the place but I never kill them and they are not treated in any way.”       

Ina Raschke
Installation       B r e m e n
Den Schwerpunkt ihrer Arbeit stellen Installationen und Zeichnungen dar. Ausgehend von der verwirrenden Bedeutung der Begriffspaare Natürlichkeit und Künstlichkeit, setzt sie sich mit dem Verhältnis von Bekanntem und Unbekanntem,  Vertrautem und Befremdlichen auseinander. Was passiert, wenn Wurzeln zu Baumkronen werden, Holzsplitter versuchen, ihren Platz zu verlassen oder eine grüne Linie, ihrer Sehnsucht folgend, versucht einer Glasvitrine zu entfliehen?        

Florian Rexroth
Fotografie         B e r l i n
Florian Rexroth setzt sich mit der Natur im urbanen Raum auseinander. Am Beispiel der Stadtbäume demonstriert er, welch unscheinbare Rolle die städtische Natur für die menschlichen Bewohner einnimmt. Mit Hilfe eines weißen Tuches ermöglicht er einen unverstellten Blick auf diese großen Geschöpfe und schafft es damit, ihre Schönheit und Einzigartigkeit zu zeigen. Die Arbeit „Bäume in der Stadt“ funktioniert als Spiegel unserer Wahrnehmung und stellt die Frage nach den Bedürfnissen eines jeden Lebewesens innerhalb des uns umgebenden Stadtraumes.
  
Jeong Ryu
Malerei               B e r l i n     S e o u l
In Ihren Landschaften setzt sie sich mit kulturellen und künstlerischen Grenzen und Grenzziehungen zweier Welten auseinander: Momente der malerisch-abstrakten Unschärfe bringt sie mit einer grafisch-figürlichen Darstellung in eine ambivalente Balance. Das Gesamtbild wird aufgebrochen, eine grundsätzliche Wandelbarkeit, sowohl in der Wasserspiegelung, als auch in der kulturellen Reflexion des Künstlersubjets selbst, wird sichtbar. Ryu sagt: „Die Landschaft an sich scheint dauerhaft, ihre Spiegelung dagegen ein fließender, flüchtiger Zustand“.  

Toyomi Senda 
Collage               K a g a w a    Japan
Der Zwiespalt des Menschen, der sich immer wieder neu zwischen Tradition und Veränderung verorten muss, ist ein zentraler Punkt in Sendas künstlerischen Auseinandersetzungen. In ihren kleinformatigen Collagen kombiniert sie unterschiedliche florale Muster mit Ansichten des Menschen zu räumlichen Strukturen. Dabei entstehen fantastische Geschöpfe und Traumlandschaften, die auf spielerische Art und Weise das Spannungsverhältnis des Menschen mit seiner Umwelt behandeln.    

Stephan Walzl
Fotografie          G e r a
Auf den ersten Blick erscheinen die urbanen Mutationen aus Straßenmüll und Insekten wie Exponate aus einem Naturkundemuseum. Erst beim zweiten Hinschauen irritieren die fotografischen Werke Stephan Walzls. Ein Großteil der Fantasielebewesen aus Walzls Tierleben Bestiarium wurde im Zoologischen Institut Freiburg abgelichtet und später auf digitale Weise mit diversen Abfällen gekreuzt. So entstanden Kabelgöttinnen, Kippenkäfer und Deckelspinnen, die sich dem urbanen Raum nahezu perfekt angepasst haben.      

Käthe Wenzel
Skulptur             B e r l i n
Die Arbeiten von Käthe Wenzel bewegen sich an der Schnittstelle von Kunst und Naturwissenschaften. Nicht die Nachbildung von Natur steht dabei im Focus, sondern vielmehr strukturelle Fragen bezogen auf Anatomie oder Oberflächenbeschaffenheit. Durch eine manuelle Bearbeitung symbolisch aufgeladener Materialien, wie Knochen, Brot oder Pflanzen, entstehen fantastische Objekte, wie Knochenkleider und hybride elektronische Tiere, Fragen werden aufgeworfen – bezüglich der Zukunft des menschlichen Körpers oder der Auflösung der traditionellen Grenzen zwischen „Körper“ und „Artefakt“,  „Natur“ und „Technologie“.   

Renate Wiedemann
Objekte               B e r l i n 
Die Künstlerin Renate Wiedemann lässt in den Arbeiten für ihre Wunderkammern fantastische biologische Scheinobjekte zu Persiflagen werden: Auf ironische und amüsante Weise führt sie dem Betrachter die Anpassungsfähigkeit der Natur an die menschlich verursachten Umweltsünden vor Augen. So haben etwa die Pelzbirnen über die Jahrhunderte hinweg unbemerkt im Südtiroler Grödnertal einen Abwehrmechanismus der besonderen Art entwickelt. Wiedemanns biologische Weinobjekte werden Teil eines verwirrenden Spiels mit der Evolution, mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Arten.     

   
 
 
 
 

   

   

    

    

 

  

 
 
 
 
 

 
 
 
 
 

   

   

    

    

 

  

 
 
 
 
 

      

     

 

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